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Willkommen bei ready to help e.V.
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Grund der Vereinsgründung
Maik Westermann befindet sich nun seit Juni 2007 in Guatemala und zuerst war eigentlich nur ein Sprachurlaub geplant. Doch immer wenn er dieses Land verlassen wollte, lies es ihn nicht los. Ganz besonders am Anfang erschien ihm dieses Land unwirklich schön und wild. Sprachprobleme und keine Freunde machten diese Situation nicht besser. Eines hatte ihm dieses Land gezeigt, höre auf zu weinen, stehe auf, sage was du denkst und kämpfe für deine Rechte. Nun haben wir seit 13 Jahren, die Demokratie, in Guatemala. Alle haben irgendwie noch unter dem 35 jahrelangen Bürgerkrieg zu leiden. Doch das ändern wir hier nun gemeinsam. Maik hat in Guatemala wirklich sehr gute guatemaltekische Freunde gefunden. Es gibt sehr viel Armut und das bewegte mich und meine Freunde aus Deutschland, diesen Verein zu gründen! Unser Verein besteht seit September 2009 !
Warum hilft unser Verein dem Dorf Jaibalito/Guatemala? Hier beschreiben wir nun, die Lebenssituation der Dorfbewohner von Jaibalito. Jaibalito liegt am nördlichen Teil des Atitlansee, der Atitlansee ist umringt von hohen Bergen und im Süden zusätzlich von 3 Vulkanen, die gelegentlich aktiv sind. Das Dorf selber liegt in einer Senke zwischen 2 Bergen, direkt am Rande des Sees. In der Regenzeit entstehen, durch lang anhaltende Regenfälle, Erdrutsche die in diesen Senken niedergehen. Bei diesen Erdrutschen kann es passieren, das mehrere Tonnen schwere Felsbrocken durch das Dorf purzeln (höchste Lebensgefahr!!). Die Einwohner bestehen hauptsächlich aus Bauern. Die Bauern müssen mehrere Jobs auf einmal verrichten, um ihre Familie zu ernähren. Dazu gehören Gelegenheitsarbeiten beim Großgrundbesitzer , tägliches fischen im Atitlansee, Maisfelder und Obstgarten bewirtschaften. Selbst bei diesen ganzen Jobs, kann er seine Familie manchmal nicht richtig ernähren.
Die Durchschnittsfamilie in Jaibalito hat 5-7 Kinder. Es gibt in Jaibalito eine Schule, aber die Kinder werden für das tägliche Überleben der ganzen Familie gebraucht. Beim täglichen fischen müssen sie die Netze entleeren, reparieren und die Fische verkaufen. Da bleibt nicht viel Zeit für die Schule. Höchstens am späten Nachmittag oder Abendstunden, da sie dann alle Aufgaben erledigt haben. Außerdem sind die Menschen vor Ort sehr unbekümmert mit ihrem ganzen Leben. z.B. ein Bauer musste etwas von seinem Land verkaufen, um seiner Familie und sich selbst ein besseres Leben zu ermöglichen ( er selber war krank und das Haus in dem er lebte war undicht). Als er das Geld für das Grundstück bekam, war er darüber so erfreut, das er das ganze Geld nehmen wollte um dafür eine Kirche zu errichten, was ja sehr lobenswert ist ,aber jemand der in seiner Situation ist, sollte zusehen, das er selber gesund wird. Damit seine Familie einen Ernährer und ein trockenes Dach über dem Kopf haben, damit nicht auch sie krank werden. Des weiteren haben sie kein Umweltbewusstsein, sie schmeißen jegliche Art von Müll in den See und die Natur, glauben das es immer so weitergehen kann! Der See hatte schon einmal einen Algenbefall und drohte zu kippen, wegen der Verschmutzung. Die Lebenssituation dieser Menschen im Dorf hat uns bewogen diesen Verein zu gründen!
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