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Grund der Vereinsgründung
Maik Westermann befindet sich nun seit Juni 2007 in
Guatemala obwohl ursprünglich nur ein Sprachurlaub geplant war. Doch immer wenn
er dieses Land verlassen
wollte, lies es ihn nicht los. Ganz besonders am Anfang erschien ihm dieses
Land unwirklich schön und wild. Sprachprobleme und keine Freunde machten
diese Situation nicht besser. Eines hatte ihm dieses Land gezeigt, höre auf
zu weinen, stehe auf, sage was du denkst und kämpfe für deine Rechte. Nun haben
wir seit 13 Jahren die
Demokratie in Guatemala. Alle haben irgendwie noch unter dem 35
jahrelangen Bürgerkrieg zu leiden. Doch das ändern wir hier nun gemeinsam. Maik
hat in Guatemala wirklich sehr gute guatemaltekische Freunde gefunden. Es gibt sehr viel Armut und
das bewegte mich und meine Freunde aus Deutschland diesen Verein zu gründen!
Das Dorf Jaibalito
Jaibalito (Höhe 1550 m) liegt im nördlichen Bereich des
Atitlansees, der wiederum südwestlich von Guatemalacity liegt. Im Süden des Atitlansee liegen 3 Vulkane: 1.
San Pedro 3020m /2. Tolimán 3158 m / 3.Vulkan Atitlan 3537 m
In Guatemala sind ständig aktive Vulkane. Es gibt 800 Dorfbewohner, davon sind 500 Kinder
und 300 Erwachsene. Die Menschen in dem Dorf leben hauptsächlich
von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und dem was der See hergibt. Jaibalito ist nicht an das öffentliche
Straßennetz angeschlossen. Es gibt nur einen schmalen Trampelpfad der zu allen
Dörfern, rings um den See, führt, aber man muss 400-500 Höhenmeter überwinden
und läuft dann auch 2-3 Std., je nachdem wie die Kondition der jeweiligen Person
ist (keine Autos). Lebensmittel, Baumaterialien usw., einzige
Lieferungsmöglichkeit erfolgt nur über das Boot und den See oder dem
Trampelpfad. Von 7 Uhr - 17 Uhr fahren die Boote im 20 min.
Rhythmus.
Unser Verein besteht seit 2008.
Warum hilft unser Verein dem
Dorf Jaibalito/Guatemala?
Hier beschreiben wir nun,
die Lebenssituation der Dorfbewohner von Jaibalito.
Jaibalito liegt am
nördlichen Teil des Atitlansees, der Atitlansee ist umringt von hohen Bergen,
und
im Süden zusätzlich von 3 Vulkanen, die gelegentlich aktiv sind. Das Dorf selber
liegt in einer Senke zwischen 2 Bergen, direkt am Rande des Sees. In der
Regenzeit entstehen, durch lang anhaltende Regenfälle, Erdrutsche die in diesen
Senken niedergehen. Bei diesen Erdrutschen kann es passieren, das mehrere Tonnen
schwere Felsbrocken durch das Dorf purzeln (höchste Lebensgefahr!!).

Die Einwohner bestehen
hauptsächlich aus Bauern. Die Bauern müssen
mehrere Jobs auf einmal verrichten, um ihre Familie zu ernähren. Dazu gehören
Gelegenheitsarbeiten beim Großgrundbesitzer, tägliches fischen im Atitlansee,
Maisfelder und Obstgärten bewirtschaften. Selbst bei diesen ganzen Jobs, kann er
seine Familie manchmal nicht richtig ernähren. Die Durchschnittsfamilie in Jaibalito hat 5-7 Kinder.
Es gibt in Jaibalito eine Schule, aber die Kinder werden für das
tägliche Überleben der ganzen Familie gebraucht. Beim täglichen fischen müssen
sie die Netze entleeren, reparieren und die Fische verkaufen. Da bleibt nicht
viel Zeit für die Schule. Höchstens am späten Nachmittag oder Abendstunden, da
sie dann alle Aufgaben erledigt haben. Außerdem sind die Menschen vor Ort sehr
unbekümmert mit ihrem ganzen Leben, z.B. ein Bauer musste etwas von seinem Land
verkaufen, um seiner Familie und sich selbst ein besseres Leben zu ermöglichen (
er selber war krank und das Haus in dem er lebte war undicht). Als er das Geld
für das Grundstück bekam, war er darüber so erfreut, das er das ganze Geld
nehmen wollte um dafür eine Kirche zu errichten, was ja sehr lobenswert ist
,aber jemand der in seiner Situation ist, sollte zusehen, das er selber gesund
wird. Damit seine Familie einen Ernährer und ein trockenes Dach über dem Kopf
haben, damit nicht auch sie krank werden. Des weiteren haben sie kein
Umweltbewusstsein, sie schmeißen jegliche Art von Müll in den See und die Natur,
glauben das es immer so weitergehen kann! Der See hatte schon einmal einen
Algenbefall und drohte zu kippen, wegen der Verschmutzung. Die Lebenssituation
dieser Menschen im Dorf hat uns bewogen diesen Verein zu gründen!
Die Republik Guatemala, ist ein Staat mit ca. 13 Mio. Einwohner in
Zentralamerika und grenzt im Südosten an Honduras, im Süden an El Salvador, im
Norden an Mexiko und im Osten an Belize. Guatemala hat zwei Küsten (im Osten am
Karibischen Meer und im Südwesten am Pazifik). Die Hauptstadt ist mit fast 3
Mio. Einwohnern (inoffizielle Schätzungen 5 Mio.) Guatemala-Stadt und liegt
zentral im Lande. Der Atitlansee ist 180 km von Guatemala-Stadt entfernt. Die
Landessprache ist Spanisch. Ziel von ‚ready to help‘ ist es, die nicht
vorhandene Infrastruktur in Jaibalito/Guatemala aufzubauen und voranzutreiben.
Dabei versuchen wir den Menschen in Jaibalito, ein Dorf am Atitlan – See in
Guatemala, durch Bildung Hilfestellungen für den Alltag zu geben. Die 800
Einwohner sind hauptsächlich noch Maya-Indianer und sprechen Kaqchikel. Ziel ist
es den 500 Kindern eine Zukunft durch Bildung zu ermöglichen und den Erwachsenen
Hilfestellungen im Alltag zu geben. Dabei stehen das lesen und schreiben lernen
im Vordergrund. Außerdem lehrt Maik Deutsch, Spanisch und
Englisch.
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