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 30.08.2011

          

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Hintergrund:

Die Republik Guatemala, ist ein Staat mit ca. 13 Mio. Einwohner in Zentralamerika und grenzt im Südosten an Honduras, im Süden an El Salvador, im Norden an Mexiko und im Osten an Belize. Guatemala hat zwei Küsten (im Osten am Karibischen Meer und im Südwesten am Pazifik). Die Hauptstadt ist mit fast 3 Mio. Einwohnern (inoffizielle Schätzungen 5 Mio.) Guatemala-Stadt und liegt zentral im Lande. Der Atitlansee ist 180 km von Guatemala-Stadt entfernt. Die Landessprache ist Spanisch. Zur Zeit ist es das Ziel von ‚ready to help e.V.‘, die nicht vorhandene Infrastruktur in Guatemala aufzubauen und voranzutreiben. Dabei versuchen wir den Menschen vor Ort in den Dörfern am Atitlan – See in der Region Sololá, durch Bildung, Hilfestellungen für den Alltag zu geben. Die Einwohner sind hauptsächlich noch Maya-Indianer und sprechen landestypische Dialekte, wie z.B. Cachiquel und Tzutuhil. Ziel ist es den Kindern eine Zukunft durch Bildung zu ermöglichen und den Erwachsenen Hilfestellungen im Alltag zu geben. Dabei stehen das Lesen und das Schreiben lernen im Vordergrund.     

Allgemeines:

Der See hat eine Fläche von 126 km², ist von Ost nach West ca. 18 km lang und liegt ca. 1560 Meter über dem Meeresspiegel. Er ist umgeben von den drei Vulkanen Tolimán, Atilán und San Pedro.

Um den See herum liegen kleinere Ansiedlungen, Hotels und die Region Sololá. Die Anwohner des Sees sind mehrheitlich Indigene (Maya) und zwar im Norden Cachiquel (Hauptort Sololá) und im Süden Tzutuhil (Hauptorte Santiago Atitlán und San Pedro La Laguna). Die bedeutendste Stadt am Lago de Atitlán ist Panajachel.

Der Lago de Atitlán ist die Lebensgrundlage vieler Einwohner umliegender Dörfer, da er aufgrund seiner Schönheit viele Touristen anzieht.

Entstehung:

Der See liegt in einem Krater (Caldera), der durch die Explosion eines sehr großen Vulkans entstand. Im Laufe der Zeit ist der Wasserspiegel des Sees angestiegen, da das Tal keinen natürlichen Abfluss hat.

Der tiefste Punkt des alten Kraterrandes befindet sich im Südosten bei San Lucas Tolimán. Einheimische aus San Pedro sagen aus, dass der Wasserspiegel in den letzten 10 Jahren um 20 m gefallen ist (Stand Juli 2006).

Heimische Tiere

Am See ist der Puma heimisch, allerdings gilt er als selten. Der ehemals hier lebende Atitlántaucher

(Podilymbus gigas) ist aufgrund der Aussetzung nicht heimischer Fische und der zunehmenden Bevölkerungszahl seit 1989 ausgestorben.

Sonstiges

Der See wurde 1955 zum Naturpark.

Regelmäßig auf dem See auftretende starke Winde nennt man Xocomil. Die Legende besagt es handelt sich um einen unglücklichen Prinzen, der seine Geliebte, die bei einer Bootsfahrt auf dem See ums Leben kam, sucht.

 

Datei:Lago de Atitlan seen from orbit.jpg

 

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