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Bericht von Projektleiter Maik Westermann
Der Umzug von Jaibalito nach San Juan schmerzt mich
besonders und ich lasse dort vier Jahre meiner persönlichen Entwicklung in
Guatemala hinter mir. Der direkte Kontakt und die Freundlichkeit der
einheimischen Mayas hat uns geholfen dieses Projekt hier entstehen zu lassen.
Doch hat uns auch dieses dritte Jahr eine Menge Kraft gekostet und uns Höhen und
Tiefen aufgezeigt. Unsere erste Studentin hat mit Tatendrang und Liebe an
unserem Projekt gearbeitet und wirklich Sachen hier bewegt. Doch war Jaibalito
dieses Jahr auch wieder sehr gefährlich. Durch den Sturm Agatha haben sich
Erdrutsche und reißende Flüsse entwickelt, haben Häuser mit sich gerissen und
das Bild von Jaibalito verändert. Auch in der Nacht des Sturms dort zu sitzen und all
diese Ängste der Menschen zu spüren und nicht wirklich zu wissen was der nächste
Tag bringt, hat auch mich verändert. Die Gefahr ist allgegenwärtig in Jaibalito. Somit habe ich meinen Wohnort nach San Juan
verlegt, um ein Schul und Studentenhaus aus einem alten Adobe-Haus herzurichten. Doch war
unsere Arbeit mit den Kindern sehr erfolgreich und jede Seite hat hier etwas
dazu gewonnen, besonders wir!!! Leider mussten wir zum Ende dieses Jahres
feststellen das das Interesse an unserem Projekt in
Guatemala und die finanzielle Hilfe gesunken war. Wir hatten Rücktritte von verschiedenen Mitgliedern und
Unverständnis über die aktuelle Situation in Guatemala. Somit sind wir leider an
den finanziellen Punkt angelangt im Moment nicht viel bewegen zu können.
Ich erbitte hiermit vorerst um Verständnis für unsere
Situation und hoffe alsbald auf positive Resonanz aus Deutschland.
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